Unter den keramischen Rohstoffen wurde Porzellan schon immer als der feinste und edelste angesehen und war in früheren Zeiten nur Königen vorbehalten. Das reine Weiß seiner Oberfläche und seine faszinierende Durchlässigkeit für Licht, verbunden mit Härte und Dauerhaftigkeit, machen diese Einzigartigkeit aus.

Porzellan erscheint nach dem Brand in strahlendem Weiß – aus diesem Grund wird Porzellan auch das „weiße Gold“ genannt.

 

 

Industriell hergestelltes Porzellan wird heute meist in Formen gegossen. Meine Stücke drehe ich dagegen von Hand auf der Töpferscheibe, eine Technik, die für Porzellan überhaupt erst in den letzten Jahrzehnten entwickelt wurde.

Porzellan erfordert besondere Sorgfalt beim Drehen, Trocknen und auch beim Brennen. Bei jedem Arbeitsschritt schrumpft das Material, um insgesamt bis zu 30% !

Die feine Struktur des Porzellans lässt einen großen Gestaltungsspielraum zu. Hierzu kommen die unendlichen Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung wie z.B Glasuren, Ausspar- oder Ritztechniken.

Nach dem Glasur- oder Glattbrand sind alle meine Arbeiten frostsicher, spülmaschinenfest und zum täglichen Gebrauch geeignet.